Wunderkammern erfreuten sich unter den Aristokraten und Gebildeten der Frühen Neuzeit großer Beliebtheit. Wer es sich leisten konnte, richtete Kabinette ein, in denen Sammelobjekte unterschiedlichster Art zusammengeführt wurden. Auswahlkriterium war ihre „Kuriosität“ (daher auch der Begriff „Kuriositätenkabinett“), also das, was menschliche Neugier und Schaulust befriedigte und Anstöße gab, über Wesen und Beschaffenheit der Welt nachzudenken. Die Betrachtenden sollten staunen...